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Du stehts vor der Militäreigenen Brunnenstube. Hinter dem Brunnen befindet sich ein Wasserreservoir, das aus dem Ortsnetz gespiesen wurde.

Da die Bunker über keinen eigenen Wasseranschluss verfügen, musste das Wasser hier am Brunnen geholt werden.  Sollte diese Entnahmestelle ausfallen, musste das Wasser bei einem Brunnen in Trin Mulin, oder am Weissbach an der Strasse Mulin-Flem geholt werden. Wobei das Wasser des Weissbaches mit einer schlechten Wasserqualität vermerkt wurde.

2021 haben wir den Brunnen wieder in Betrieb genommen, dazu musste eine neue Zugangsleitung vom Gemeindewerkhof her verlegt werden. Dabei wird das alte Reservoir nicht mehr gefüllt.

Brunnenstube

Foto FWK

Ventile

Schacht mit den Absperrhahnen

Gleich neben der Brunnenstube findets Du unsere Holzbank für eine Pause. Dabei hast Du eine gute Sicht auf den Flimser Bergsturz.

Der Flimser Bergsturz fand vor 9480 bis 9430 Jahren statt. Er ist mit einem Volumen zwischen 9 km³ und 12 km³ das grösste alpine Bergsturzereignis (rund 300 mal grösser als der Bergsturz von Goldau und rund 1200 mal grösser als der Bergsturz von Elm) und weltweit einer der grössten derzeit bekannten Bergstürze überhaupt. (Zum Vergleich: Das Wasservolumen des Vierwaldstättersees beträgt 11,9 km³) Auf dem Übergang der Gleitfläche im Norden zur Schuttmasse im Süden liegt der Ferienort Flims. Nördlich von Flims ragen Felswände bis 350 Meter hoch und im Süden liegt eine dicht bewaldete, unübersichtliche Hügellandschaft mit Seen und einer wilden Schlucht, der Ruinaulta. Der Bergsturz ist für Reisende durch Wald verborgen; weil der Schuttkegel landwirtschaftlich uninteressant ist, blieb er ein ausgedehntes Waldgebiet. Der Wald ist für das Vorderrheintal Namensgeber: Das romanische Surselva bedeutet „ob dem Wald“.

Die Anrissstelle liegt auf etwa 2700 m ü. M., Flims liegt auf rund 1100 m und das zugeschüttete glaziale Trogtal auf etwa 600 m. Die Sturzmasse bestand aus Kalken des Mesozoikums, die 300 bis 500 Meter mächtig waren und auf einer Gleitbahn von 20° bis 25° abrutschten. Der Talgrund dürfte um 1500 Meter breit gewesen sein. Die Trümmer türmen sich bis zu 750 Meter darüber auf und bedecken eine Fläche von gut 52 km². Der grösste Teil der Sturzmasse wurde völlig zertrümmert, obwohl das ursprüngliche Gefüge mit der Schichtung teilweise noch erhalten blieb. Auf der waldigen Oberfläche liegen unzählige riesige Kalkblöcke. Durch den Bergsturz wurde der Vorderrhein gestaut. Es entstand so ein grosser Stausee, der Ilanzersee, der jedoch durch die Ruinaulta schon längst abgeflossen ist. Offensichtlich ist der Rhein jedoch noch nicht auf dem ursprünglichen Talboden angelangt.

Mehr Informationen dazu findest du hier

Quelle: Wikipedia

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