Startseite | Impressum

Sanierung

Festungsanlagen ergeht es nicht anders als normalen Häusern, sie brauchen Pflege und müssen von Zeit zu Zeit renoviert werden. Die über 70 jährigen Bauten weisen teilweise Schäden auf. Betonablatzungen infolge Bewehrungskorrosion sind die grössten Schäden an Decken und Wänden die auftreten. Aber auch vor allen Metallteilen wie Schartentöpfe, HG- Auswurf oder Türzargen macht die Korrosion nicht halt. Um das alles zu beheben wurde das Projekt "Barcazi & Co." erarbeitet. Die Sanierungsarbeiten verteilen sich auf mehrere Jahre.

Die Sanierung der Betonabplatzungen ist sehr aufwändig und Zeitintensiv. Alle Schadstellen müssen freigelegt und eine Betonsanierung durchgeführt werden.
Zuletzt bekommen die Bauten noch teilweise einen neuen Anstrich.

Es geht aber nicht darum die Anlagen in "neuwertige" Bauten zu verwandeln. Das Ziel ist so viel wie nötig, so wenig wie möglich. So das der Charakter der Bauten erhalten bleibt.
In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Graubünden werden die Arbeiten fachgerecht ausgeführt.

Die verschiedenen Phasen der Sanierung

- Sanierung der Anlagen Porclis Nord und West innen.
- Sanierung des Werkteil Barcazi
- Sanierung Werkteil Pign und Stollen
- Sanierung der Doppel BBB- Reihe und T- Mauer

Die Sanierung des Werkteils Barcazi ist die Aufwendigste Sanierung in der Sperre Trin. Es geht dabei nicht nur um die Sanierung des Beton und Metallbauteilen, sondern auch um die Wiederausrüstung des Werkes. Dank der Seilbahn gestaltet sich der Materialtransport aber wesentlich einfacher als zuvor.

Plan Werkteil Barcazi

  © Markus Diethelm / Verein Sperre Trin